Samstag, 2. April 2005

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die angst vor dem profanen zieht sich seit einigen monaten durch mein leben.
jeher war der rausch, mit mark und knochen den dingen erliegen mein ziel und wille, aber nun weiß ich, dass dieser rausch zuviel vesrpricht, ja, dieses versprechen zum selbstzweck verkommen ist.
beim gedanken daran, mich mit feuer einer liebe hinzugeben, blitzen sofort bilder in mir auf, von den morgen danach, dem brennenden speichel der nacht auf den wangen, die übelkeit beim zu ihr legen, von zuvielen zigaretten und zuviel whiskey, mit der angst nicht schlafen zu können.
trost ist nun jedoch, dass ich weiss, dass diese ängste als vorahnung 1000mal stärker wiegen, dass sie, ist dieser moment erreicht an bedeutung verlieren. ich empfinde zwar dann immernoch das brennen auf der haut, die abscheu und sättigung, aber dies ist in dem moment reines empfinden, ohne angst, ein erleben der abscheu. ohne zweifel.
das ist sicherheit.

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